@lilalauneboy was schreibst du den da? du zeigst dort in deinen antworten eine respeklosigkeit die sehr schnell wenn dein gegenüber auch so reagiert in eine total falsche richtung gehen kann. aber ein konkretes beispiel kommt von deiner seite nicht, nur frassen. ein aufwiegeln der verschiedenen ansichten und alles objektiv sehn, der sinn einer diskussion kommt von deiner seite nicht. wenn ich mich in stadträten und ausschüßen für fans für einen stadionausbau für ein wm 2006 stadion, in denen ich bin so verhalten würde wie du, wäre ich nach 2 minuten rausgeflogen.
Die Fichtel und Sachs-Werke sind in Schweinfurt an der Autobahn gut zu erkennen und bringen wohl auch ne genze Menge Arbeitsplätze. Jedoch muss man der Firma vorwefen, dass sie ihre Geschichte nicht aufgearbeitet haben. Dies zeigt ein Blick auf dieFimengeschichte auf der F&S-Homepage und ein Artikel im Schweinfurter Tagblatt . Deshalb muss die Diskussion hier erlaubt sein. Meiner Meinung nach, soll das Stadion in Schweinfurt weiter seinen Namen tragen. Ob es jetzt verdient ist, wird nie zweifelsfrei geklärt werden können. Jeder muss das selbst für sich entscheiden dürfen und müssen.
Nun aber zur Diskussion hier. Es ist nicht sinnvoll, wenn ihr hier aufeinander losgeht und sachen vermicht, die kaum etwas mit einander zu tun haben.
Meine Meinung zum Krieg ist wie die aller Leute sein sollte. Es darf nie wieder passieren. Ob in Europa, dem Irak oder sonst wo. Leider sehen die amerikanische Politiker den Krieg oft als Mittel der Politik. Für mich (und viele andere, wie wir dieses Frühjahr gesehen haben) ist das unakzeptabel!
Ebenso bin weder für Zwangsarbeit noch Holocaust verantwortlich. Es sind Dinge die den Deutschen immer wieder an den Kopf geworfen werden, was ebenso nicht sein darf. Ich habe mit meinen 17 Jahren damit nichts zu tun. Deshalb sehe ich mich nicht als Täter. Die eigentlichen Täter sollten zur Verantwortung gezogen werden (was passiert ist), die Opfer ausbezahlt werden (Was zum Teil auch passiert ist) und die Firmen die daran verdient haben, sollten ihre Geschichte aufarbeiten. Jedoch sollten sie eine Chance für die Zukunft bekommen und nicht katergorisch ihre Vergangenheit wegen Probleme bekommen (Stichwort Degussa)
So, entschuldigt den thema-fremden Beitrag, aber es musste sein. Und nun krieg euch wieder ein und diskutiert über Stadien, dafür ist das Forum ja schlieslich da
@nachfrager sehr guter beitrag, und wow respekt, mit 17jahren eine sehr gute einstellung, manch anderer sollte sich da mehr wie eine scheibe abschneiden
und einfach umbenen wie gesagt ist ein verstecken, wenn dan muß alles aufgearbeitet werden können, mit respekt jedem gegenüber, und vorallem neutral mit pro und contra und nicht es war so punkt aus und weg. eben alles schritt für schritt eine aufarbeitung der stadt schweinfurt, eine aufarbeitung gemeinsam mit fichtel und sachs. aber immer beide seiten, was für und was gegen spricht. und das nach über 60 jahren?
bravo, genial sind ja seit 1 woche die ganzen privat mails die ich bekomme, mit teilweise sehr dummen und auch harten bemerkungen, und anschuldigungen, in richtung rechtsradikal und faschist.
mensch was soll das den, sind das reaktionen auf eine meinung und auf fakten, die hier manche nicht akzeptieren können?
Meine Meinung:
Es ist schon ein Armutszeugnis, wenn jetzt, mehr als ein halbes Jahrhundert nach Gründung der Bundesrepublik, nicht von Seiten der Stadt sondern von engagierten Fußballfans über eine Umbennenug des Stadions nachgedacht wird. Für die Änderung des Namens spricht meiner Meinung nach ganz klar, dass Willy Sachs nicht nur ein einfaches Parteimitglied (wie zum Beispiel Sepp Herberger), sondern ein von dieser Ideologie durch und durch überzeugter SS-Obersturmbannführer mit besten Beziehungen zu vielen Nazigrößen war. Das Beipiel Hamburg hat es gezeigt. Dort wurde auch das Stadion umbenannt. Außerdem kann man von offizieller Seite nicht immer "gegen das Vergessen" oder "gegen Rechts" etc. mahnen, wenn man nichts Wirkungsvolles dagegen tut. Doch bevor man dieses Stadion umbennen kann bzw. überhaupt einmal auf die Idee kommen kann dies zu tun, muss man sich mit seiner Vergangenheit auseinander setzen. Und dazu gehört eben auch die Person Willy Sachs und seine Rolle in der Öffentlichkeit- sowohl als erfolgreicher Unternehmer oder als Förderer des Sports, aber auch als überzeugter Nationalsozialist, der solch ein menschenverachtendes Regime nach besten Kräften unterstützte. Aber was ist das für eine Auseinandersezung mit der Vergangengheit, wenn man die SS-Runen und Hakenkreuze einfach wegretuschiert. So wie die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit von den Verantwortlichen der Stadt Schweinfurt derzeit betrieben wird, käme die Umbennenung eines Stadions eher der Tatsache gleich, die Vergangenheit unter den Teppich zu kehren (siehe SS-Runen). Dennoch: DAS STADION MUSS UMBENANNT WERDEN!!!
@rothaus und genau das ist das was ich die ganze zeit sagen will, einfach weg mit dem namen ist ein verstecken, es müssen sich alle damit auseinadersetzen, egal ob der name bleibt oder nicht. aber er war ein nazi und weg damit ist der falsche weg. ein pro und contra ein für und wieder und dan muß schweinfurt und die firma sachs eine entscheidung treffen und nicht anders. so wie es vor jahren in nürnberg geschen ist und nürnberg hatte jahre ein problem mit dem nationalsozialismus und geht jetzt sehr sehr gut mit der braunen vergangenheit um.
Was rothaus sagt und was Du die ganze Zeit sagen willst, ist entweder etwas völlig anderes oder Du sprichst eine andere Sprache als er. Irgendwie kommt Ihr nämlich zu völlig anderen Ergebnissen. Oder haben wir Dich etwa die ganze Zeit falsch verstanden, und Du wolltest den Namen Willi-Sachs-Stadion nur deshalb erhalten, damit er uns ermahnt, unsere Geschichte nicht zu vergessen? Zu den privaten mails: Du hast uns mit Deiner Art, hier zu diskutieren, nicht gerade dazu animiert, einen zimbo-Fanclub zu gründen. Vielleicht könnte man Missverständnisse dadurch vermeiden, dass man gelegentlich seine Beiträge so formuliert, dass andere sie auch beim flüchtigen Durchlesen verstehen können. Rothaus z.B. kann hier noch nicht einmal Absätze einfügen und trotzdem in wenigen aber verständlichen Zeilen seine Meinung darlegen. Lass Du doch künftig mal mehr Klasse statt Masse sprechen. Ist eigentlich gar nicht so schwer, das ganze Board freut sich und keiner hält Dich künftig mehr für etwas, was Du gar nicht bist.
@urmel also wenn du meine einträge richtig lesen würdest, dan kommt schon das selbe rüber eben das es nichts bringt von jetzt auf sofort name weg, weil ein nazi. da es viel komplexer ist, ein aufarbeitung der ganzen region, so wie es nürnerg gemacht hat, doch da hat man sich für den erhalt entschieden, was ich richtig finde. ein wink trotz das alles noch so heißt und alles steht sind wir keine braune stadt.
die anderen beispiele waren fehler, eben einfach eine kaserne nach 50 jahren einen anderen namen geben ohne genau alles zu verabeiten, die soldaten der bw sind immmer noch in kasernen in denen nazis waren. du merkst in den kasernen alleine vom bau und der anordnung was da mal war.
nur eine raktion so wie sie teilweise manch einer hier rüberbringt ist alles andere als korekt und das mußt du aber auch sagen. den da kamen teilweise beleidigungen und reaktion die nicht sein müssen und nicht gerade positiv klingen.
Also ich finde, daß man das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg und das Willy-Sachs-Stadion in Schweinfurt in ihrer heutigen Funktion überhaupt nicht vergleichen kann. Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg ist jetzt eine Gedenkstätte und ein Mahnmal. Hier soll gemahnt werden, um nicht zu vergessen. Hier wird die Vergangenheit aufgearbeitet damit so etwas nie wieder vorkommt. Die "Rolle" des Schweinfurter Stadions ist hingegen eine ganz andere. Hier wird nicht gemahnt, geschweige denn die Vergangenheit aufgearbeitet. Denn das Stadion besitzt (logischer Weise) seine ursprüngliche Funktion noch. Aber nicht nur seine ursprüngliche Funktion (ist ja auch nichts verwerfliches dabei), sondern auch seinen ursprünglichen Namen. Und dieser Name wurde nicht vergeben, um zum Beispiel die Vergangenheit aufzuarbeiten etc. Nein! Er wurde vergeben, um einen Mann zu ehren, der sich um die Stadt Schweinfurt und ihren Sport verdient machte. Aber dieser Mann unterstützte ein menschenverachtendes Regime, versklavte viele unschuldige Menschen und konnte deshalb auch noch jede Menge Geld scheffeln. Und genau das ist der springende Punkt: in Nürngberg hat sich etwas getan, in Schweinfurt nicht. Der Name "Willy-Sachs-Stadion" bewirkt in der heutigen Zeit doch etwas anderes als Vergangenheitsaufarbeitung. Er bewirkt meiner Meinung nach eher Vergangenheitsverklärung. Wenn manche Leute den Namen an diesem Stadion sehen, dann könnten sie sagen: "Das war ein netter Mann. Der hat den Sport gefördert und uns Arbeit gegeben." Das darf aber nicht sein. Deshalb muss man das Stadion umbenennen.
und genau deshalb muß die stadt schweinfurt zusammen mit der firma sachs die vergangenheit aufarbeiten, so wie in nürnberg, stück für stück, alles aufarbeiten, was war warum und weshalb. doch einfach weg, ist falsch, den das ist wie schon so oft von mir geschrieben ein verdrängen der negativen vergangenheit.
Die Firma Sachs interessiert sich aber nicht im Geringsten für eine Aufarbeitung, sondern sucht am schwarzen Brett - natürlich erfolglos - nach Entlastungszeugen. Was für eine Arroganz. Die wollen es einfach nicht wahrhaben - zahlen aber trotzdem in Entschädigungsfonds zugunsten Schweinfurter Zwangsarbeiter ein. Schizophren ? Dumm ? Ich finde keine Worte. Grüße an Alle,
Ich hab jetzt die ganze Zeit mal mitgelesen. Nun meine Meinung.
Warum wird ein Mensch immer nur auf einen Teil seines Lebens reduziert? Warum erkennt man einem Menschen nicht das an, was er auch gutes getan hat. Warum wird ein Mensch immer nur auf seine negativen Seiten reduziert? Willy Sachs war sicher bei den Nazis, das ist Fakt. Aberer hat schon lange bevor die Nazis an die Macht kamen in Schweinfurt gelebt und für Schweinfurt gelebt!
Warum sollte man den Namen ändern? Willy Sachs hat das Stadion seiner Stadt geschenkt. Damit hat er eine große Tat vollbracht, und darum bin ich nicht für eine Umbennenung des Stadions. Übrigens komm ich aus Schweinfurt. Eine Umbenennung wurde übrigens auch schon im Stadtrat debattiert. Da kam man zu der Meinung das Stadion heißt so und wird auch weiterhin so heißen.
Folgendes ist in meiner Umfrage zur Zeit zu lesen :
Beitrag von "Arschloch" am 10.12.03 21:16 Ip:217.230.155.186
kümmer dich um deinen eigenen Dreck und lass uns und unser Stadion in ruhe, musst ja rein gehen!
Beitrag von "DECAND" am 5.12.03 20:58 Ip:217.236.86.200
das ist doch alles scheiß egal, schließlich war er damals der großüügige Spender und er hat sich sehr für den Verein eingesetzt
Beitrag von "Tradition" am 05 15.11.03 15:07 Ip:217.239.9.128
Willy, wir danken dir für dieses geile Stadion !
Tja, das zeigt mir ganz deutlich, daß es in dem Bereich "Antisemitismus, seine Folgen und Bewältigung" in Schweinfurt noch viel Aufklärungsbedarf gibt. Hier hat man die Zeichen der Zeit offensichtlich nicht erkannt und wird es wohl auch in Zukunft nicht tun. Schade, aber vielleicht wäre es ganz gut, wenn Schweinfurt sportlich erst mal von der Bildfläche verschwindet - diese Art von Huldigung eines Mannes, der die mörderische Ideologie der Nazis in allen Bereichen teilte, ist eine Schande für Deutschland. Da kann er noch so viele Stadien und Arbeitsplätze gestiftet haben - Nazi bleibt Nazi, Mörder bleibt Mörder.
In Antwort auf:Nazi bleibt Nazi, Mörder bleibt Mörder
...und ein Mörder wird nach 15 Jahren Knast entlassen und ist rehabilitiert... Nicht das ich die Kommentare gutheiße, Andersdenkende gibt es überall, aber man kann sich auch in etwas verennen....
Ich hab mit meiner Oma geredet darüber. Damals mußte man doch Mitglied in der NSDAP sein, wer anderer Meinung war, der kam doch vors Kriegsgericht, das müßte doch bekannt sein.
Wenn Willy Sachs sich gegen das Regime gestellt hätte, dann hätte er seinen Betrieb zumachen müssen.
Und selbst "wenn" er ein so großer Nazi war, Willy hat ja schon Jahre zuvor in und für Schweinfurt gelebt. Und das will keiner sehen !?
Meine Meinung Finger weg vom Namen !!!
Das hat jetzt nichts damit zu tun, da sich mich nicht mit nem anderen Namen anfreunden könnte, sonders aus Prinzip, weil Willy Sachs es seiner Heimatstadt geschenkt hatte. Und selbst wenn man es umändern würde, wäre es nicht dann Etikettenschwindel? Es hätte ja trozdem ein "Nazi" gebaut. Aber lieber schön vertuschen und ducken....nur damit die Juden und alle anderen Völker/Religionen sehen..ah der Deutsche, schau hin, er hat Schuldgefühle. Sehr gut, juhu. Er weiß was er gemacht hat..toll oder? DANKE FÜR NICHTS!!!
Ohne Willy hätten wir sicher nicht so ein wunderschönes Stadion, wenn wir überhaupt eines hätten!!!
Und zum anderen: Warum kann man nicht Geschichte Geschichte sein lassen? Warum müssen wir jungen Deutschen immer noch ein Schuldgefühl haben? Ich und jeder andere hier kann nichts für diese abscheulichen Greueltaten.
Totschweigen kann man das, was passiert ist,allerdings nicht Aber das wollen ja viele, aufgrund der Schuldgefühle.
Ich renne nicht davon, ich stelle mich, ja es ist passiert, es war scheiße, aber sind wir Deutschen die ewigen Blödel? Müssen wir immer noch allen anderen in den Arsch kriechen? Warum wird Deutschland immer nur auf diese Zeit Reduziert? Warum wird Willy Sachs nur auf seine Mitgliedschaft in der NSDAP reduziert?
Ich hab keine Schuldgefühle dafür das ich Deutscher bin, echt nicht.
zu den letzten beiden beiträgen, kann ich nur sagen, sehr gut. und lilalauneboy ich hab echt nichts gegen dich, doch du bist in deinen ansichten sehr redikal und unrteilst sehr schnell und hart. in der heutigen zeit, wo wir nicht mehr einseitig sondern multikulturell denken müssen, genau der falsche weg.
[quote]Ich hab mit meiner Oma geredet darüber. Damals mußte man doch Mitglied in der NSDAP sein, wer anderer Meinung war, der kam doch vors Kriegsgericht, das müßte doch bekannt sein. Wenn Willy Sachs sich gegen das Regime gestellt hätte, dann hätte er seinen Betrieb zumachen müssen. Text [/quote]
Deine Behauptung mit den Mitgliederzahlen ist nicht korrekt. Die NSDAP hatte bis 1932 immer weit unter 1 Million Mitglieder, 1925 sogar nur 27.000. Zu Kriegsende hatte die Partei ca. 8 Millionen Mitglieder bei insgesamt ca. 80 Millionen Deutschen. Von einem "Muss" kann da nicht unbedingt die Rede sein. (Nur am Rande: vor das Kriegsgericht kommen Zivilisten sowieso nie) Desweiteren hatte die NSDAP bei den freien Wahlen bis '34 auch nie mehr als 35% der Wählerstimmen. Entscheidend ist wohl, wann Sachs in die Partei eingetreten ist. Wenn dies frühzeitig geschah, kann man ihm sehr wohl einen Strick (bildlich gesehen) daraus ziehen.
Die Begründung mit seinem Betrieb ist keine Entschuldigung, sondern nur Beschreibung der Motive dieses Herrn. Die Ermordung und Vertreibung durch aktiven Parteibeitritt zu unterstützen oder zumindest zu billigen, um persönlichen wirtschaftlichen Erfolg sicherzustellen, ist im meinen Augen wohl kaum eine hehre Handlung. Das ist moralisch höchst verwerflich, da kann er noch so viele schöne Stadienbauten veranlasst haben.
Stadien sollten nach Personen benannt werden, die sich trotz der Repressalien der Herrschenden für Menschenrechte eingesetzt haben. Und nicht nach solchen, die sich aufgrund persönlicher Vorteile mit dem Unrecht arrangieren oder dieses durch Parteibeitritte oder -spenden noch unterstützen. Würde mich auch mal interessieren, wie viele Zwangsarbeiter bei den Sachswerken beschäftigt waren.
Die Oberflächkeit mit der Themen dieser Art von der "heutigen" Generation behandelt werden, überrascht mich zwar nicht mehr, erschüttert mich aber immer wieder auf das neue. Vielleicht gibt es ja auch bald in Italien ein Mussolini-Stadion, den der "hat ja auch keinen umgebracht" (S.Berlusconi)
Einige Deiner Fragen wurden hier im Thread schon erläutert (z.B. seit wann Sachs NSDAP-Mitglied war). Vermeide möglichst die Seiten 1-3 dieses Threads, da sind die Gemüter ein bisschen hochgekocht; das will - glaub ich - keiner mehr lesen. Ansonsten bin ich mit Deinem posting sehr einverstanden und beteilige mich gerne am "Strickziehen" (bildlich gesehen).
Ich habe den Austausch der Argumente schon von Anfang an verfolgt, aber vor meinem Posting nicht noch mal die Muße gehabt, mir alles zu Gemüte zu ziehen. Die Frage nach dem Beginn seiner Parteimitgliedschaft wurde da aber schon thematisiert, habe ich leider übersehen. Da für mich jetzt der Status des "Konsuls" in der Partei (Mitgliedschaft seit '33, "Ehrenring" der SS) geklärt ist, ist er keine harmlose Karteileiche gewesen, sondern ein aktiver "Überzeugungstäter" und daher gehört das Stadion umbenannt. Die Anfeindungen an lilalauneboy und Beschwichtigungspostings á la "was-der-Willy-doch-für-ein-toller-Kerl-war" sind in meinen Augen völlig daneben.
Ich weiß aber leider auch, das meine Geisteshaltung vielen anderen genauso daneben vorkommt, siehe: http://www.kritische-solidaritaet.de/ (ok, das letzte war jetzt sehr off-topic)
In Antwort auf: ..doch du bist in deinen ansichten sehr redikal und unrteilst sehr schnell und hart. in der heutigen zeit, wo wir nicht mehr einseitig sondern multikulturell denken müssen, genau der falsche weg
Daß ausgerechnet du mir so etwas vorhälst ist an Zynismus kaum noch zu überbieten. Gott sei Dank steh ich nicht alleine da mit meiner Meinung. Eine Zeit lang dachte ich, ich wäre der einsame Rufer im Walde - wenn dieses ernste Thema ständig von vielen Seiten verharmlost wird und von Sachs´ Rolle während der NS-Zeit abgelenkt wird, rechtfertigt das radikale Vorgehensweisen meiner Meinung nach schon, auf jeden Fall rechtfertigt es aber harte Urteile.
"Was du betreibst ist Vertuschung der Vergangenheit und nicht Bewältigung.".
Das ist bislang einer der originellsten Beiträge in meiner Umfrage. Immer und immer wieder weise ich auf die NS-Vergangenheit von W.Sachs hin und ernte den Vorwurf der Vertuschung. Unglaublich. Solchen Schreiberlingen ist in ihren kleinbürgerlichen, streng schematischen Ansichten nicht mehr zu helfen. Ein echtes Trauerspiel, was sich da in Schweinfurt abspielt. Auseinandersetzung ? Was ist das ? Außer Ablehnung und den Vorwurf, Fürther zu sein habe ich noch nichts aus der Ecke vernommen, schon gar nichts Konstruktives.
In Schweinfurt möchte man niemandem wünschen, anders zu sein. Willkommen im 19.Jahrhundert. Grüße an Alle,
In Antwort auf:...und ein Mörder wird nach 15 Jahren Knast entlassen und ist rehabilitiert... Nicht das ich die Kommentare gutheiße, Andersdenkende gibt es überall, aber man kann sich auch in etwas verennen.... Grüße yyyves
Ist Willy Sachs in irgendeiner Art und Weise rehabilitiert ? Anstatt sich der Vergangenheit zu stellen, hat er sich feige das Leben genommen.
Lieber verrenne ich mich in eine Sache, als daß ich stillschweigend alles hinnehme. Grüße an Alle,
@Lilalauneboy Da ich auf den ersten paar Seiten dieses Threads schon genug darüber geschrieben habe wie ich das Thema sehe nur so viel. Es ist manchmal besser bei solchen Themen einen nicht ganz so barschen Ton anzuschlagen sondern sich sachlich mit den Argumenten der Gegenseite auseinander zu setzen. Der "einsame Rufer" bist du mit sicherheit nicht nur viele die ähnlich denken wie du und ich, möchten sich hier sicher nicht beteiligen weil Sie sich nicht auf ein Niveau begeben das bei keiner Diskusion angemessen ist.
_____________________________________________ FC Kölle, mir sinn widder do!!!!!!!!!!!!!!!!!
@lilalauneboy niemand verharmlost etwas hier. es ist ein ernstest thema, ein thema mit dem man sich befassen muß, eben wie schon so oft von mir geschrieben, ein wieder ein für ein dagegen, eine aufarbeitung und eben nicht radikal urteilen. du hast hier aussagen getroffen die menschenverachtend sind, und egal woher und egal was jemand gemacht hat, es bleibt ein mensch, und jeder mensch egal wie schlimm hat ein recht auf anerkennung, respekt und würde. und genau dies trittst du oft mit deinen füßen.